Korrekturlesen einer Bewerbung

Jeder, der eine Praktikantenstelle sucht, weiß um die Arbeit, die eine gute Bewerbung macht.

Dabei bewirbt sich kaum jemand nur auf eine einzige Ausschreibung hin, meist werden verschiedene Unternehmen angeschrieben, teilweise auch in Form einer Initiativbewerbung, also nicht auf eine direkt ausgeschriebene Prakikantenstelle.



Doch egal, ob Sie sich für eine oder mehrere Stellen bewerben möchten, die Unterlagen zur Bewerbung müssen immer einwandfrei sein.

Da jede Bewerbung anders ist, beziehungsweise das Anschreiben immer wieder neu gestaltet werden sollte, damit es möglichst exakt auf die jeweilige Stelle passt, schleichen sich auch leicht immer wieder Fehler ein.


Soll heißen, dass wenn eine Bewerbung fehlerfrei ist, muss das noch lange nicht für alle anderen gelten.

Da Sie aber, wenn Sie die Bewerbung selbst verfasst haben, mit deren Inhalt auskennen, überlesen Sie manchmal Fehler, die einer anderen Person - zum Beispiel dem Personalverantwortlichen, der die Bewerbungsunterlagen erhalten soll - sofort auffallen würden.


Darin zeigt sich, wie wichtig das Korrekturlesen und Lektorieren von Bewerbungsunterlagen ist.

Die Profis der Sprache, die Korrektoren und Lektoren ja nun einmal sind, kennen sich damit aus, sie untersuchen Anschreiben, Lebenslauf und alle anderen Anlagen auf Fehler hin und korrigieren diese.

In der Regel erhält der Lektor oder Korrektor eine elektronische Version der Unterlagen und er selbst macht sich eine Kopie davon. In diese kann er dann Änderungen einarbeiten und Sie als Kunde haben die Möglichkeit, die Änderungen zu überprüfen und vielleicht auch nicht in die Endversion zu übernehmen.




Es werden von den Freiberuflern nicht nur die Rechtschreib- und Grammatikfehler ausgemerzt, es erfolgt eine komplette Kontrolle der Texte.

Das heißt, dass auch der verwendete Ausdruck kontrolliert wird. Dieser sollte sich an dem Unternehmen orientieren, für das die Bewerbung gelten soll.

Das bedeutet, eine Bewerbung für eine Stelle im Management eines Unternehmens muss anders formuliert werden, als die für die Stelle der Aushilfskraft in der Bäckerei. Ein bestimmter Jargon, der in der jeweiligen "Ebene" üblich ist, sollte verwendet werden.
Korrektoren oder Lektoren sind zudem in der Lage, einem Bewerber bei der Zusammenstellung der Unterlagen zu helfen, denn sie wissen, welche Unterlagen in die Bewerbung gehören und welche besser weggelassen werden.


Ein Beispiel dafür ist das Arbeitszeugnis. Nicht alle Zeugnisse sind wirklich positiv, auch wenn es heißt, dass ein Arbeitnehmer das Recht auf ein solches hat.

Nun ist aber bekannt, dass Personaler gern Worte im Arbeitszeugnis verwenden, die zwar positiv klingen, aber auf keinen Fall so gemeint sind.

Der Arbeitnehmer selbst sieht das vielleicht gar nicht so, weil er sich mit dem verwendeten Wortlaut nicht auskennt. Der Personaler im neuen Unternehmen entschlüsselt aber die Botschaft. Dann kann es besser sein, ein neues Arbeitszeugnis zu fordern oder dieses als Anlage wegzulassen. Lektor oder Korrektor kennen sich damit aus und können einen entsprechenden Hinweis geben.

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