Betreuung des Praktikanten in der Firma

Eine eingehende Vorbereitung der Tätigkeiten, die der Praktikant erledigen kann und soll, ist Voraussetzung dafür, dass der Praktikant nicht etwa nutzlos herumstehen muss oder die Arbeit der Mitarbeiter des Übersetzungsbüros ständig unterbrochen werden muss, um ihm eine Arbeit zuzuteilen.

Die Vorbereitung kann außerdem nicht nur für den einen Praktikanten genutzt werden, sondern bei jeder weiteren Durchführung eines Praktikums.



Bekommt ein Praktikant die Arbeit des Einbringens von Daten in Datenbanken zugeteilt, so sollte darauf geachtet werden, dass immer erkennbar ist, dass die Daten vom Praktikanten stammen, um späteren Missverständnissen oder Problemen vorzubeugen.

Wichtig für eine erfolgreiche Planung des Praktikums ist zudem die zeitliche Einteilung. Es sollte immer genug Spielraum vorhanden sein, um dem Neuling alles zu erklären und ihn in neue Aufgaben einzuarbeiten.

Wer sich die tatsächlich benötigte Zeit notiert, kann daraus einen Nutzen hinsichtlich der Zeitplanung für spätere Praktika ziehen.

Informationen für den Praktikanten über seine Arbeit und seinen Arbeitsplatz sind wichtig. Die Sammlung von Informationen ist aber auch ein Punkt, der vom Praktikanten zuerst einmal selbst erledigt werden kann, wenn eben gerade kein Mitarbeiter Zeit für diesen hat.

Wer Angst hat, dass Praktikanten später einmal an die Kunden herantreten, die sie im Praktikum kennen gelernt haben, der sollte den Punkt der Geheimhaltung und des Kundenschutzes vertraglich regeln.

Wichtig ist zudem noch die Arbeitszeitplanung. Ein Praktikant sollte zwar ausgelastet, aber nicht überlastet sein, Überstunden dürfen nicht mit eingeplant werden, auch wenn sie im Alltag sicher einmal nötig werden können.

Immer sollte bedacht werden, dass der Praktikant noch keine Erfahrung mit dem Berufsleben und den damit verbundenen Anforderungen sammeln konnte.
Die jetzt im Praktikum gemachten Erfahrungen können sein gesamtes Berufsbild prägen.

Ein Praktikant sollte an einen für ihn vorgesehenen Schreibtisch gesetzt werden können. Er wird sich von Beginn an unwohl fühlen, wenn er keinen festen Arbeitsplatz bekommt oder wenn bei seinem ersten Eintreffen erst Tische geräumt werden müssen oder Platz gefunden werden muss..

Schließlich ist es immer für beide Seiten spannend, was in solch einer Zeit der praktischen Tätigkeit erwartet wird, beziehungsweise was auf alle Beteiligten zukommen könnte.